Donnerstag, 21. April 2011

Vom Autor persönlich

Nachdem ich mit 16 Jahren endlich einen Kabelanschluss in meinem Zimmer bekam, entdeckte ich, selbst völlig überrascht, meine Liebe für den Film, und seitdem beschäftige ich mich mit ihm regelmäßig. Doch bevor ich angefangen habe über meine Eindrücke und Erlebnisse zu schreiben, gab es noch die Jahre des reinen Konsums. Filme wurden eher unbewusst verarbeitet, oberflächlich, denn der nächste Film wartete ja schon. Erst im Frühjahr 2011 kam ich auf die Idee, über die gesehenen Filme ein paar Worte auf einer privaten Webseite zu verlieren. Das "Filmtagebuch der Eule" wurde geboren.

Neben kurzen und hoffentlich einigermaßen knackigen Texten veröffentliche ich über diese Plattform ab und an auch richtige Kritiken, die einen Film und seine Macher umfangreicher beleuchten. Bei der Filmauswahl mache ich mir selten Gedanken, da ich einfach über das schreibe, über das ich schreiben möchte, und meistens über das, was ich in den letzten Tagen oder Wochen gesehen habe. Ich mag japanische Stummfilme aus den Dreißigern, Jean Renoir, sowjetisches Kino der Siebziger, Ed Wood, komplexe und gut geschriebene weibliche Figuren, die blutigen Filme von Hershell Gordon Lewis, deutsches Genrezeug, David Cronenberg, Christian Petzold, B-Movies mit monströsen Viechern, den Klang der türkischen Sprache, die guten türkischen Filmen nochmal eine besondere Note gibt, Surrealismus, die Effekte von Ray Harryhausen, meditative und langsame Streifen, Akira Kurosawa, die Kaputtheit in den Werken von Harmony Korine, Kammerspielatmosphäre, Fickfilme aus Japan, den Blick auf ein Ungleichgewicht der sozialen Verhältnisse, Schweigen, Trash, Jarmuschs THE LIMITS OF CONTROL und Nacktheit.

Seit Juli 2013 finden auch Serien Eingang in das Blog, die oft in einzelnen Staffel-Kritiken besprochen werden. Das Lesen von Büchern ist eine weitere Leidenschaft von mir, der ich ebenfalls einen kleinen Raum zur Präsentation zur Verfügung stelle. Auf meinem zweiten Blog "Bird's Eye View" findet man zudem noch Texte, die von meinem drittliebsten Hobby verraten: der Beschäftigung mit Hip Hop. Dort erscheinen in unregelmäßigen Abständen kurze Notizen über aktuelle englischsprachige Hip Hop Veröffentlichungen.

Bis Mai 2013 habe ich noch Wertungen vergeben, deshalb ist hier eine Liste, die Auskunft darüber gibt, was die Zahlen in etwa bedeuten:

1/10 - Müll
2/10 - Sehr schlecht
3/10 - Schlecht
4/10 - Okay
5/10 - Cool
6/10 - Gut
7/10 - Sehr gut
8/10 - Hervorragend
9/10 - Klassiker
10/10 - Meisterwerk

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