Donnerstag, 12. April 2012

Auschwitz

Auschwitz



Deutschland/Kanada/Kroatien, 2011
Genre: Dokumentation, Historienfilm
Regisseur: Uwe Boll
Darsteller: Arved Birnbaum, Maximilian Gärtner

Auschwitz: Die namenlosen SS-Männer empfangen die Neuankömmlinge, denen nach einer Sortierung befohlen wird, sich auszuziehen und die Duschräume aufzusuchen. Dort werden sie vergast, während ihre Kleidung auf Wertgegenstände durchsucht wird. Am Tisch tauschen sich zwei Uniformierte über Alltägliches aus und erklären sich, was sie im Falle eines Russeneinmarsches täten.

Kommentar: Mit der Absicht gedreht, das Vergessen des NS-Verbrechens zu bekämpfen, konzipierte man diesen peinlichen pseudo-pädagogischen Film. Es trägt die Marke Uwe Boll und diese steht in erster Linie für inkompetenten Brei erster Güte. Natürlich ist "Auschwitz" von der Idee her, ein aufklärischer Stoff über die Verbrechen in dem Vernichtungslager zu sein, sehr gut, weil tatsächlich viele Menschen, besonders junge, große Wissenslücken aufweisen. Aber es ist falsch, nur mit massiven Horrorbildern aufmerksam zu machen und die gesamte Idee in einem Scripted-Reality-Modus ablaufen zu lassen. Das ist keine Auseinandersetzung mit dem Verbrechen, sondern nur der Verkauf. Doch gerade Seriosität, und ich meine nicht ein Minimum an dieser, braucht es bei einer solchen Thematik, ansonsten verkommt das Treiben zu einer perversen Show.

1/10

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